Posaunenchor
Unser Posaunenchor wurde schon 1907 gegründet und besteht somit schon über 100 Jahre. Im Landkreis Kitzingen sind wir nach Mainbernheim der zweitälteste Posaunenchor. Die Anfänge gingen damals vom CVJM aus. Der 2. Weltkrieg dezimierte den Chor bis auf zwei Bläser, nämlich Friedrich Ammon und Karl Brendel, die den Chor 1945 wieder aufleben ließen. Ab 1957 bekam der Chor unter der Leitung von Kantor Walter Opp, Prof. für Kirchenmusik i.R., einen soliden Grundstock gelegt, auf den die folgenden Kantoren Klaus Uwe Ludwig, KMD i.R. und Christel Hüttner, KMD i.R. aufbauen konnten. Seit 2007 wird der Chor von Kantor Carl Friedrich Meyer geleitet.

Unser Repertoire umfasst neben den üblichen Chorälen, Volksliedern und Märschen die Klassiker wie J.S.Bach, G.F.Händel, H.Schütz und andere. Die neue Posaunenliteratur mit Komponisten unserer Tage sowie Gospels und Spirituals etc. gelangen dank unserem neuen Kantor inzwischen ebenso zur Aufführung.

Unser Posaunenchor sucht dringend Nachwuchs, der auch von uns ausgebildet wird bzw. ehemalige BläserInnen, die wieder einsteigen möchten.

Kontaktadressen sind:
Carl Friedrich Meyer, Kantor, e-Mail: cfm-kitzingen@t-online.de
Erwin Reuter, Obmann, e-Mail: reut-er-win.kitz@t-online.de
Posaunenchorausflug am 09.10.2011 nach Rothenburg o.d. Tauber
Der Ausflug unseres Posaunenchores in diesem Jahr führte uns z.B. an den Ort und in die Kirche wo unser Kantor ein Blasinstrument erlernt hatte und "das Orgel spielen". Unsere Fahrt mit dem Bus begann an dem besagten Tag um 8.00 Uhr vor unserer Stadtkirche in Kitzingen. 29 Personen stiegen ein um mit uns gemeinsam den Gottesdienst in Rothenburg zu erleben und zu gestalten.
Unser erstes Ziel war die Heilig Geist Kirche. Unter Leitung unseres Kantors Carl Friedrich Meyer konnten wir mit Vortragstücken und Chorälen zum guten Gelingen dieses Gottesdienstes beitragen.
Nach dem Gottesdienst begaben wir uns in die Gaststätte Weingut Glocke zum Mittagessen.
Danach empfing uns der Kellermeister in historischer Tracht des berümten Festspiel "der Meistertrunk" im Rathaus zu Rothenburg. Dieser Kellermeister erzählte uns das ein Herr Nusch den Humpen in den immerhin 13 Schoppen passen in einem Zug geleert hatte um die Stadt Rothenburg vor der Vernichtung zu retten. Wer nun den Ablauf genau wissen möchte der muss sich die Vorführung des Meistertrunkes ansehen.
Wer von uns wollte konnte aus diesem Humpen trinken.
Unsere Tour durch Rothenburg ging weiter mit einer Fremdenführerin. Wir kamen unter anderem an einem Kriminalmuseum vorbei, bewunderten die sehr hohen Stadtmauern, wurden über Toiletten im Freien auf der Stadtmauer und über die Handhabung von Fensterlädenhalterungen bei "Kumtagen" aufgeklärt.
Wieder mitten in der Stadt angekommen konnte auch noch die St. Jakobs Kirche mit dem Heilig Geist Altar von Tilmann Riemenschneider und der Zwölf Botenaltar von Heinrich Herlein besichtigt werden.
Nach den vielen Besichtigungen und Informationen tat so manchen ein Kaffee und ein Stück Kuchen ganz gut.
Um 16.30 Uhr erwartete uns eine sehr ausgiebige und interessante Brauereiführung im Brauhaus Rothenburg.
Anschließend an diese Führung konnten wir das Bier der 4 verschiedenen Sorten bei Bratwürstchen Kartoffelsalat und Kraut genießen und wer wollte auch noch Bier für zu Hause kaufen. Danach waren fuhren wir nach Hause.
Wir durften alle zusammen einen schönen Tag erleben und bedanken uns bei allen Personen die dazu beigetragen haben.
A. Ewert
Bilder
Weihnachtsmarkt 2011Weihnachtsmarkt 2011
Weihnachtsmarkt 2011Weihnachtsmarkt 2011
Der Bezirksposaunenchor in der StadtkircheBezirksposaunenchor
im Rathaussaal in Forchheim
Stadtrundgang in Forchheim
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